Zum Hauptinhalt springen

Zinskurve: alle Inversionen seit 1982, einzeln ausgezählt

«Eine inverse Zinsstrukturkurve kündigt eine Rezession an» ist der meistwiederholte Satz der Makroökonomie. Er ist auch einer der wenigen, die sich vollständig nachrechnen lassen: Die Renditedifferenz ist eine öffentliche Datenreihe, und die amerikanischen Rezessionen haben eine einzige zuständige Instanz mit einer datierten Chronologie. Diese Seite legt beides nebeneinander und zählt aus. Das erste Ergebnis ist kein Prozentsatz, sondern eine Beobachtung über das Zählen selbst: Auf derselben Reihe und mit derselben Frage ergeben sich 53 Inversionen oder 5, je nachdem, wie lange ein negativer Zustand dauern muss, um als Inversion zu gelten.

Zwei Reihen, eine Chronologie, keine Prognose

Was gerechnet wurde. Zwei Renditedifferenzen der Federal Reserve Bank of St. Louis — T10Y3M mit 11.155 quotierten Handelstagen ab dem 4. Januar 1982 und T10Y2Y mit 12.546 ab dem 1. Juni 1976, beide abgerufen am 13. August 2026 — wurden Tag für Tag gegen die Chronologie des National Bureau of Economic Research gehalten. Ein negativer Tag ist ein Tag mit einem Wert unter null. Eine Episode ist ein Lauf negativer Tage; zwei Läufe mit weniger als 90 Tagen Abstand gelten als eine Episode.

Was nicht enthalten ist. Keine Schätzung der Laufzeitprämie, keine Bereinigung um Inflationserwartungen, keine Aussage über Realrenditen, keine Anleihe eines einzelnen Schuldners und kein Preis, zu dem jemand tatsächlich gehandelt hat. Die Reihen sind interpolierte Renditen konstanter Laufzeit, also Schätzungen aus mehreren Anleihen, nicht die Rendite eines bestimmten Papiers.

Was diese Seite nicht ist. Keine Anlageberatung, keine Empfehlung, keine Prognose über Zinsen, Konjunktur oder Kurse. Eine Auszählung von vier Jahrzehnten ist keine Verteilung der Zukunft, und sechs Episoden sind eine sehr kleine Zahl von Fällen. Vextor Capital hält keine Anleihepositionen und erhält kein Entgelt von Datenanbietern.

Was die Zinskurve überhaupt ist

Ein Staat mit einem einzigen Namen leiht sich Geld für drei Monate, für zwei Jahre und für zehn Jahre. Für jede dieser Laufzeiten entsteht am Markt eine Rendite. Trägt man diese Renditen gegen die Laufzeit auf, ergibt sich die Zinsstrukturkurve. Der Normalfall ist steigend: Wer sein Geld länger aus der Hand gibt, verlangt mehr. Fällt die Kurve, ist sie invertiert — der Markt zahlt für kurzes Geld mehr als für langes.

Wichtig ist, was diese Größe ist: ein Preis, der heute gilt. Sie enthält keine Aussage über die Zukunft, die nicht schon im Preis steckt, und sie ist keine Umfrage unter Fachleuten. Wenn eine Inversion also mit späteren Ereignissen zusammenfällt, ist das eine Regelmäßigkeit in Daten, kein Mechanismus, den die Reihe selbst erklärt. Diese Seite prüft die Regelmäßigkeit und behauptet nichts über die Ursache.

Die beiden hier verwendeten Renditedifferenzen unterscheiden sich in ihrem kurzen Ende. Bei T10Y3M steht am kurzen Ende ein dreimonatiges Papier, dessen Rendite eng an dem hängt, was die Notenbank gerade tut. Bei T10Y2Y steht dort ein zweijähriges, das bereits einen Teil des erwarteten Zinspfades enthält. Beide werden «die Zinskurve» genannt, und beide geben, wie sich gleich zeigt, verschiedene Antworten auf dieselbe Frage.

Das Zählproblem, zuerst

Bevor man fragt, wie oft eine Inversion von einer Rezession gefolgt wurde, muss man festlegen, was eine Inversion ist. Reicht ein einziger Tag unter null? Müssen es zehn sein? Zählt eine Unterbrechung von drei Wochen als Ende oder als Pause? Diese Entscheidungen sind nicht in den Daten enthalten — sie werden von der Person getroffen, die zählt, und sie ändern das Ergebnis um mehr als das Zehnfache. Die folgende Tabelle zeigt dieselbe Reihe unter vier Mindestdauern, mit derselben Verschmelzungsregel von 90 Tagen.

ReiheMindestdauerRohe LäufeEpisoden nach VerschmelzungDavon mit Rezession binnen 36 MonatenOhne folgende Rezession
T10Y3M1 Tag53961
T10Y3M5 Tage22852
T10Y3M10 Tage14642
T10Y3M20 Tage7541
T10Y2Y1 Tag441072
T10Y2Y5 Tage21861
T10Y2Y10 Tage16971
T10Y2Y20 Tage10761

Von 53 rohen Läufen auf T10Y3M bleiben nach der Verschmelzung 9 Episoden, bei zehn Mindesttagen 6 und bei zwanzig 5. Wer die Trefferquote ausrechnet, rechnet also nicht die Eigenschaft der Zinskurve aus, sondern die Eigenschaft seiner eigenen Definition. Aus diesem Grund steht in dieser Tabelle jede Variante nebeneinander, statt dass eine ausgewählt und der Rest weggelassen wird. Wer einer bestimmten Zahl begegnet — «acht von acht», «sieben von neun» —, sollte zuerst nach der Mindestdauer und der Verschmelzungsregel fragen, die dahinterstehen.

Die sechs Episoden von T10Y3M, vollständig

Hier steht die strengste der vier Varianten ausgeschrieben: mindestens zehn negative Tage, Läufe unter 90 Tagen Abstand verschmolzen. Es ist keine Auswahl — es sind alle sechs Episoden, die die Reihe seit dem 4. Januar 1982 enthält. «Nächster Höhepunkt» ist der erste Monat, den das NBER nach dem Beginn der Episode als Konjunkturhöhepunkt datiert hat; der Vorlauf zählt vom ersten negativen Tag.

Erster negativer TagLetzter negativer TagNegative TageTiefster WertNächster HöhepunktVorlauf
24.05.198928.12.198988−0,35Juli 199014 Monate
19.07.200019.01.2001127−0,95März 20018 Monate
19.07.200609.08.2007232−0,64Dezember 200717 Monate
23.05.201910.10.201997−0,52Februar 20209 Monate
18.02.202002.03.202010−0,20keiner
25.10.202214.08.2025578−1,89keiner

Vier der sechs Episoden gingen einem Höhepunkt voraus, zwei nicht. Die kurze Episode vom Februar 2020 ist ein Sonderfall, den man nicht als Vorlauf lesen darf: Ihr erster negativer Tag ist der 18. Februar 2020, und der Höhepunkt, den das NBER datiert hat, liegt im selben Monat. Sie fällt mit dem Ereignis zusammen, statt es anzukündigen. Wer sie als Treffer zählt, zählt eine Gleichzeitigkeit als Voraussage.

Die vier echten Vorläufe messen 14, 8, 17 und 9 Monate. Das ist eine Spanne von neun Monaten bei vier Beobachtungen. Der Mittelwert dieser vier Zahlen — 12 Monate — beschreibt keinen einzigen der vier Fälle besonders gut, und aus vier Fällen lässt sich keine Verteilung schätzen, aus der eine fünfte Vorhersage folgen würde.

Die letzte Zeile ist die auffälligste der Tabelle. Die Episode vom 25. Oktober 2022 bis zum 14. August 2025 umfasst 578 negative Tage und erreicht mit −1,89 Prozentpunkten den tiefsten Stand der gesamten Reihe seit 1982. Sie ist die längste und die tiefste — und bis zum 13. August 2026 ist ihr kein datierter Höhepunkt gefolgt. Das ist keine Widerlegung, und es ist auch keine Bestätigung: Es ist der Stand einer offenen Rechnung, und wie offen sie ist, hängt an dem Umstand, dass die NBER-Chronologie beim Abruf den Hinweis trug, die Konjunkturdaten seien zuletzt am 14. März 2023 aktualisiert worden.

Die Gegenrichtung: wurde jede Rezession angekündigt?

Die zweite Frage ist von der ersten unabhängig und wird oft mit ihr verwechselt. Sie lautet nicht «wie oft folgte auf ein Signal ein Ereignis», sondern «wie oft ging jedem Ereignis ein Signal voraus». Für T10Y3M und die vier Rezessionen, die seit 1982 begonnen haben, lautet die Antwort: vier von vier, bei jeder der vier Mindestdauern. Für T10Y2Y, die zwei Rezessionen mehr abdeckt, hängt die Antwort erneut an der Definition.

Höhepunkt laut NBERAbstand zur letzten Inversion (ab 1 Tag)Angekündigt auch bei Mindestdauer 10 Tage?
1980-0117 Monateja
1981-0710 Monateja
1990-074 Monateja
2001-0313 Monateja
2007-1224 Monateja
2020-026 Monatenein

Die letzte Zeile ist der Grund, warum diese Tabelle hier steht. Der Höhepunkt vom Februar 2020 wurde auf T10Y2Y von einer Inversion angekündigt, wenn ein einziger negativer Tag genügt — der Vorlauf beträgt dann sechs Monate. Verlangt man fünf, zehn oder zwanzig negative Tage, gab es innerhalb von 24 Monaten vor diesem Höhepunkt keine qualifizierende Inversion, und die Reihe hat das Ereignis verfehlt. Dieselbe Rezession, dieselbe Reihe, zwei entgegengesetzte Aussagen, und der Unterschied liegt allein in einer Zahl, die niemand aus den Daten ableiten kann.

Der Euroraum: eine Episode, kein Datierungskomitee in Reichweite

Die Europäische Zentralbank schätzt täglich eine Zinsstrukturkurve für Staatsanleihen des Euroraums und veröffentlicht sie in zwei Fassungen: eine nur aus Papieren mit AAA-Bewertung, eine aus allen Zentralstaatsanleihen des Währungsgebiets. Aus der AAA-Fassung ergibt die Differenz zwischen zehn Jahren und drei Monaten über 5.606 Handelstage vom 6. September 2004 bis zum 11. August 2026 genau 494 negative Tage, also 8,8 Prozent. Es gibt eine einzige Episode mit mindestens zehn negativen Tagen: vom 8. März 2023 bis zum 9. Januar 2025, mit 469 negativen Tagen und einem Tiefstwert von −1,78 Prozentpunkten am 28. Dezember 2023. Bei der Differenz zwischen zehn und zwei Jahren sind es 449 negative Tage, also 8,0 Prozent, in einer Episode vom 23. November 2022 bis zum 26. August 2024.

Was in diesem Zeitraum tatsächlich geschah, lässt sich für Deutschland aus den Quartalsdaten von Eurostat ablesen: Die deutsche Wirtschaftsleistung sank im vierten Quartal 2022 um 0,3 Prozent, im ersten Quartal 2023 um 0,7 Prozent und im zweiten Quartal 2023 um 0,1 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal — drei negative Quartale in Folge. Ob daraus eine «Rezession des Euroraums» wurde, ist eine Frage, die diese Seite nicht beantwortet, und zwar aus einem sehr konkreten Grund.

Es gibt in Europa kein amtliches Gegenstück zum NBER. Eurostat veröffentlicht Reihen, keine Wendepunkte; die Europäische Zentralbank ebenfalls nicht. Die Datierung übernimmt ein Komitee, dessen Chronologie im Netz steht — und die beiden Adressen, unter denen sie veröffentlicht wird, haben am 13. August 2026 bei zwei Abrufversuchen den Fehlercode 403 zurückgegeben. Diese Seite gibt deshalb keine europäischen Wendepunktdaten wieder. Ein erklärtes Loch ist eine Information; ein Loch, das mit einer Quelle zweiter Hand gefüllt wird, ist ein Risiko in der Verkleidung von Vollständigkeit.

Was diese Quellen nicht sagen

Wie Sie das selbst nachprüfen

  1. Laden Sie die Reihe T10Y3M als CSV-Datei bei der Federal Reserve Bank of St. Louis. Zählen Sie die Zeilen mit einem Wert: Es müssen 11.155 sein, wenn Sie am selben Tag laden wie diese Seite.
  2. Zählen Sie die Zeilen mit einem Wert unter null. Es müssen 1.229 sein, also 11,0 Prozent aller quotierten Tage.
  3. Bilden Sie zusammenhängende Läufe negativer Tage. Ohne Mindestdauer erhalten Sie 53 Läufe. Das ist die Zahl, aus der jede weitere Zählung durch Weglassen entsteht.
  4. Verwerfen Sie Läufe unter zehn Tagen und verschmelzen Sie, was weniger als 90 Tage auseinanderliegt. Es müssen sechs Episoden übrig bleiben, beginnend am 24. Mai 1989 und endend am 14. August 2025.
  5. Öffnen Sie die Chronologie des NBER und notieren Sie die vier Höhepunkte nach 1982: Juli 1990, März 2001, Dezember 2007 und Februar 2020. Prüfen Sie den Hinweis auf das Datum der letzten Aktualisierung, der oberhalb der Tabelle steht.
  6. Rechnen Sie für jede der sechs Episoden den Abstand in Monaten zum nächsten Höhepunkt aus. Sie müssen auf 14, 8, 17 und 9 Monate kommen, auf einen Fall mit Abstand null und auf einen ohne Höhepunkt.
  7. Wiederholen Sie alles mit T10Y2Y und einer Mindestdauer von fünf Tagen. Sie werden sehen, dass der Höhepunkt vom Februar 2020 in den 24 Monaten davor keine qualifizierende Inversion hat.

Wohin es von hier weitergeht

Für diese Seite geöffnete Quellen

Alle Reihen wurden am 13. August 2026 abgerufen und an diesem Tag ausgewertet. Zuletzt überprüft am 13. August 2026.

Änderungsverzeichnis

Häufige Fragen

Was ist eine inverse Zinsstrukturkurve?

Eine Lage, in der eine Anleihe mit kurzer Laufzeit mehr Rendite bietet als eine mit langer Laufzeit desselben Schuldners. Gemessen wird sie als Renditedifferenz: zehnjährige Rendite minus dreimonatige, oder zehnjährige minus zweijährige. Liegt diese Differenz unter null, spricht man von einer Inversion. Der Zustand ist ein Preis, keine Prognose: Er sagt, welche Rendite heute für welche Laufzeit gezahlt wird, und nicht, was danach geschieht.

Wie viele Inversionen gab es seit 1982?

Das hängt vollständig davon ab, wie man zählt, und genau das ist der Befund dieser Seite. Auf der Reihe T10Y3M der Federal Reserve Bank of St. Louis, 11.155 quotierte Handelstage vom 4. Januar 1982 bis zum 12. August 2026, liegen 1.229 Tage unter null. Zählt man jeden zusammenhängenden Lauf negativer Tage als eine Inversion, sind es 53. Verlangt man mindestens zehn negative Tage und verschmilzt Läufe, die weniger als 90 Tage auseinanderliegen, sind es 6. Verlangt man mindestens 20 negative Tage, sind es 5. Es ist dieselbe Reihe und dieselbe Frage.

Wie oft folgte auf eine Inversion tatsächlich eine Rezession?

Bei der strengsten hier gerechneten Zählung — mindestens zehn negative Tage, Läufe unter 90 Tagen Abstand verschmolzen — ergeben sich auf T10Y3M sechs Episoden. Vier davon wurden innerhalb von 24 Monaten von einem Konjunkturhöhepunkt des NBER gefolgt, zwei nicht. Die Abstände der vier Treffer liegen bei 14, 8, 17 und 9 Monaten zwischen dem ersten negativen Tag und dem Monat des Höhepunkts. Umgekehrt gilt: Alle vier Rezessionen, die seit 1982 begonnen haben, wurden innerhalb von 24 Monaten von einer Inversion angekündigt.

Was ist mit der Inversion, die im Oktober 2022 begann?

Sie ist die längste und tiefste der ganzen Reihe: 578 negative Tage zwischen dem 25. Oktober 2022 und dem 14. August 2025, mit einem Tiefstwert von −1,89 Prozentpunkten. Auf sie folgte bis zum Abruf dieser Daten am 13. August 2026 kein vom NBER datierter Konjunkturhöhepunkt. Zwei Dinge müssen dazu gesagt werden: Erstens datiert das NBER Wendepunkte mit erheblicher Verzögerung. Zweitens trägt die Chronologie auf der Seite des NBER den Hinweis, dass die Konjunkturdaten zuletzt am 14. März 2023 aktualisiert wurden — seither ist dort kein neuer Wendepunkt eingetragen worden.

Warum ergeben 10 Jahre minus 3 Monate und 10 Jahre minus 2 Jahre verschiedene Antworten?

Weil es zwei verschiedene Messgrößen sind. Die Reihe T10Y2Y beginnt am 1. Juni 1976 und hat 12.546 quotierte Tage, davon 2.049 unter null, also 16,3 Prozent. T10Y3M beginnt am 4. Januar 1982, hat 11.155 Tage, davon 1.229 unter null, also 11,0 Prozent. Der wichtigste Unterschied zeigt sich beim Höhepunkt vom Februar 2020: Verlangt man mindestens fünf negative Tage, wurde er auf T10Y2Y von keiner Inversion innerhalb von 24 Monaten angekündigt. Verlangt man nur einen einzigen negativen Tag, wurde er es, mit sechs Monaten Vorlauf. Dieselbe Rezession, dieselbe Reihe, zwei entgegengesetzte Aussagen.

War die Zinskurve im Euroraum auch invertiert?

Ja. Aus der Zinsstrukturkurve der Europäischen Zentralbank für Staatsanleihen des Euroraums mit AAA-Bewertung, 5.606 Handelstage vom 6. September 2004 bis zum 11. August 2026, ergibt die Differenz zwischen zehn Jahren und drei Monaten 494 negative Tage, also 8,8 Prozent. Es gibt genau eine Episode mit mindestens zehn negativen Tagen: vom 8. März 2023 bis zum 9. Januar 2025, 469 negative Tage, mit einem Tiefstwert von −1,78 Prozentpunkten am 28. Dezember 2023. Am 11. August 2026 lag die Differenz bei +0,80 Prozentpunkten.

Wer stellt in Europa fest, dass eine Rezession stattgefunden hat?

Nicht das NBER — dessen Chronologie gilt ausschließlich für die Vereinigten Staaten. Weder Eurostat noch die Europäische Zentralbank datieren Konjunkturwendepunkte des Euroraums; beide veröffentlichen Reihen, keine Wendepunkte. Für den Euroraum gibt es ein Datierungskomitee, dessen Chronologie im Netz veröffentlicht wird. Diese Seite gibt seine Daten nicht wieder: Die beiden Adressen, unter denen die Chronologie steht, haben am 13. August 2026 bei zwei Versuchen den Fehlercode 403 zurückgegeben, und ein Zwischenhändler ist als Ersatz für eine Primärquelle nicht zulässig.

Kann man aus einer Inversion einen Anlagezeitpunkt ableiten?

Diese Seite leitet keinen ab und gibt keine Empfehlung. Was sie zeigt, spricht ohnehin dagegen: Bei den vier Treffern lag der Abstand zwischen dem ersten negativen Tag und dem Monat des Höhepunkts bei 8 bis 17 Monaten, also einer Spanne von neun Monaten. Wer 1998 auf ein Signal von T10Y2Y reagiert hätte, hätte 33 Monate bis zum nächsten Höhepunkt gewartet. Und die längste Inversion der Reihe hat bis heute keinen datierten Höhepunkt hervorgebracht. Ein Signal, dessen Vorlaufzeit zwischen 8 und 33 Monaten schwankt und das manchmal ausbleibt, ist kein Zeitplan.

Vextor Capital ist kein Wertpapierdienstleistungsunternehmen, kein Anlage- und kein Steuerberater, hält keine Anleihepositionen und erhält kein Entgelt von Banken, Handelsplattformen oder Datenanbietern. Kein Link dieser Seite ist ein Affiliate-Link.

Verwandte Artikel